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	<title>Harold S. Gladwin - Versionsgeschichte</title>
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		<title>BB am 7. Mai 2019 um 15:05 Uhr</title>
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Gladwin''' ein entschiedener Verfechter des [[Diffusionismus]] war. &amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Dieses Verschweigen diffusionistischer Positionen wissenschaftlicher 'Hochkaräter' der [http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie Ethnologie]/[[Paläo-Anthropologie und Atlantisforschung|Anthropologie]] und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Altamerikanistik Altamerikanistik] ist offenbar als Bestandteil einer Politik des ''[http://de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera divide et impera]'' von Verfechtern der noch heute dominanten '[[Isolationismus|isolationistischen]]' Richtung innerhalb dieser Einzelwissenschaften zu betrachten. Während solchen ForscherInnen, die nicht dem etablierten Wissenschaftsbetrieb angehören, zumeist ohne Umschweife und lautstark der Vorwurf des angeblichen &amp;quot;Hyperdiffusionismus&amp;quot; oder &amp;quot;extremen Diffusionismus&amp;quot; gemacht wird, vermeidet man dagegen in Publikationen des wissenschaftlichen Mainstreams tunlichst jeden Hinweis darauf, dass entsprechende (diffusionistische) Positionen, Thesen und Forschungsergebnisse zumindest vereinzelt auch von rennomierten 'Größen' aus den eigenen Reihen vertreten und publiziert wurden. So muss bei Laien und jungen [[Fachwissenschaft]]lern, welche die Geschichte ihrer Disziplinen nur aus vorsortierter (mithin: 'gesäuberter'!) Literatur kennen, der Eindruck entstehen, die Annahme [[präkolumbisch]]er, interkontinentaler Kultur-Diffusion nach Amerika hinein stelle in jüngerer Zeit ausschließlich eine 'fixe Idee' von inkompetenten Außenseitern und 'Spinnern' dar, und sei somit wissenschaftlich nicht ernst zu nehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Gründe dafür zu verstehen, ist ein kurzer, wissenschaftsgeschichtlicher Rückblick notwendig:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Während das Ehepaar '''Gladwin''' heute üblicherweise für seine Pionierarbeit und fachlichen Innovationen hoch gelobt wird &amp;lt;ref&amp;gt;So heißt es etwa in der eglischsprachigen Wikipedia - unter &amp;quot;[http://en.wikipedia.org/wiki/Harold_S._Gladwin Harold S. 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Gladwin''' ein entschiedener Verfechter des [[Diffusionismus]] war. &amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Dieses Verschweigen diffusionistischer Positionen wissenschaftlicher 'Hochkaräter' der [http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie Ethnologie]/[[Paläo-Anthropologie und Atlantisforschung|Anthropologie]] und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Altamerikanistik Altamerikanistik] ist offenbar als Bestandteil einer Politik des ''[http://de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera divide et impera]'' von Verfechtern der noch heute dominanten '[[Isolationismus|isolationistischen]]' Richtung innerhalb dieser Einzelwissenschaften zu betrachten. Während solchen ForscherInnen, die nicht dem etablierten Wissenschaftsbetrieb angehören, zumeist ohne Umschweife und lautstark der Vorwurf des angeblichen &amp;quot;Hyperdiffusionismus&amp;quot; oder &amp;quot;extremen Diffusionismus&amp;quot; gemacht wird, vermeidet man dagegen in Publikationen des wissenschaftlichen Mainstreams tunlichst jeden Hinweis darauf, dass entsprechende (diffusionistische) Positionen, Thesen und Forschungsergebnisse zumindest vereinzelt auch von rennomierten 'Größen' aus den eigenen Reihen vertreten und publiziert wurden. So muss bei Laien und jungen [[Fachwissenschaft]]lern, welche die Geschichte ihrer Disziplinen nur aus vorsortierter (mithin: 'gesäuberter'!) Literatur kennen, der Eindruck entstehen, die Annahme [[präkolumbisch]]er, interkontinentaler Kultur-Diffusion nach Amerika hinein stelle in jüngerer Zeit ausschließlich eine 'fixe Idee' von inkompetenten Außenseitern und 'Spinnern' dar, und sei somit wissenschaftlich nicht ernst zu nehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Gründe dafür zu verstehen, ist ein kurzer, wissenschaftsgeschichtlicher Rückblick notwendig:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Bb am 8. April 2013 um 05:08 Uhr</title>
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Gladwin]' sogar mehrmals auf '''Gladwins''' Fähigkeit zur Selbstkritik und seine Bereitschaft hingewiesen, fehlerhafte Annahmen seinerseits einzugestehen und vor dem Hintergrund neuer Erknntnisse zu korrigieren - eine Eigenschaft, die längst nicht alle seine KollegInnen für sich in Anspruch nehmen konnten und können!&amp;lt;/ref&amp;gt;, schließlich auch als eine Art [http://de.wikipedia.org/wiki/Nestbeschmutzer Nestbeschmutzer], da er bezüglich der von ihm erkannten Mißstände in der ''scientific community'' kein Blatt vor den Mund zu nehmen pflegte. Dass er seine 'Kollegenschelte' gerne auch ironisch-spöttisch vorbrachte, trug sicher ebenfalls zu der herzlichen Antipathie bei, die ihm seine Kontrahenten aus dem Lager der '[[Isolationismus|Isolationisten]]' entgegen brachten. Als Paradebeispiel für seine bisweilen beißend scharfzüngige Kritik am akademischen Mainsteam darf sein wohl bekanntestes Werk &amp;quot;Men out of Asia&amp;quot; '''(Abb. 3)''' gelten. In diesem - bewusst nicht als wissenschaftliche Publikation im engeren Sinne konzipierten, sondern mehr oder weniger in Romanform gestalteten und an ein breiteres Publikum gerichteten - Opus attackierte '''Gladwin''' nicht nur die von ihm als '[[Phuddy Duddy|Phuddy Duddies]]' bezeichneten Schmalspur-Archäologen und -Anthropologen sowie ihre kontraproduktive Rolle im Erkenntnisprozess, sondern er präsentierte auch noch einmal allgemeinverständlich sein Modell der, vor allem aus [[Asien]] bzw. via Pazifik ankommenden, &amp;quot;''multitudinous migrations''&amp;quot;. So erreichten beispielsweise, nach '''Gladwin''', in prähistorischer Zeit alleine Vertreter dreier verschiedener 'schwarzer' Ethnien (in der damals allgemein üblichen Sprachregelung: &amp;quot;''Rassen''&amp;quot;) den amerikanischen Doppelkontinent: Pygmäen, Australoide und Schwarzafrikaner, deren erste Welle über die Pazifik-Route anlangte. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: [[Paul A. Barton]], [[Ägypten als schwarz-afrikanisches Kaiserreich]] (unter: Weiterführende Literatur), bei ''Atlantisforschung.de''&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem fasste er auch Amerika-Fahrten mediterraner Völker ins Auge &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://encyclopedia2.thefreedictionary.com/Gladwin,+Harold+S. Gladwin, Harold S.], bei: [http://www.thefreedictionary.com/ THE FREE DICTIONARY BY FARLEX]&amp;lt;/ref&amp;gt;, denen er offenbar aber geringere Bedeutung beimaß.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem galt '''Gladwin''', der sowohl die eigenen Arbeiten als auch die seiner Kollegen stets kritisch-reflektiv hinterfragte &amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: In der englischsprachigen Wikipedia wird im Lemma '[http://en.wikipedia.org/wiki/Harold_S._Gladwin Harold S. Gladwin]' sogar mehrmals auf '''Gladwins''' Fähigkeit zur Selbstkritik und seine Bereitschaft hingewiesen, fehlerhafte Annahmen seinerseits einzugestehen und vor dem Hintergrund neuer Erknntnisse zu korrigieren - eine Eigenschaft, die längst nicht alle seine KollegInnen für sich in Anspruch nehmen konnten und können!&amp;lt;/ref&amp;gt;, schließlich auch als eine Art [http://de.wikipedia.org/wiki/Nestbeschmutzer Nestbeschmutzer], da er bezüglich der von ihm erkannten Mißstände in der ''scientific community'' kein Blatt vor den Mund zu nehmen pflegte. Dass er seine 'Kollegenschelte' gerne auch ironisch-spöttisch vorbrachte, trug sicher ebenfalls zu der herzlichen Antipathie bei, die ihm seine Kontrahenten aus dem Lager der '[[Isolationismus|Isolationisten]]' entgegen brachten. Als Paradebeispiel für seine bisweilen beißend scharfzüngige Kritik am akademischen Mainsteam darf sein wohl bekanntestes Werk &amp;quot;Men out of Asia&amp;quot; '''(Abb. 3)''' gelten. In diesem - bewusst nicht als wissenschaftliche Publikation im engeren Sinne konzipierten, sondern mehr oder weniger in Romanform gestalteten und an ein breiteres Publikum gerichteten - Opus attackierte '''Gladwin''' nicht nur die von ihm als '[[Phuddy Duddy|Phuddy Duddies]]' bezeichneten Schmalspur-Archäologen und -Anthropologen sowie ihre kontraproduktive Rolle im Erkenntnisprozess, sondern er präsentierte auch noch einmal allgemeinverständlich sein Modell der, vor allem aus [[Asien]] bzw. via Pazifik ankommenden, &amp;quot;''multitudinous migrations''&amp;quot;. So erreichten beispielsweise, nach '''Gladwin''', in prähistorischer Zeit alleine Vertreter dreier verschiedener 'schwarzer' Ethnien (in der damals allgemein üblichen Sprachregelung: &amp;quot;''Rassen''&amp;quot;) den amerikanischen Doppelkontinent: Pygmäen, Australoide und Schwarzafrikaner, deren erste Welle über die Pazifik-Route anlangte. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: [[Paul A. 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Kris Hirst''', &amp;quot;[http://archaeology.about.com/b/2010/04/25/polynesian-seafaring-to-the-american-continents.htm Polynesian Seafaring to the American Continents]&amp;quot;, bei: About.com Archaeology, 25. April 2010 --- '''Anonymus''', &amp;quot;[http://osms.otago.ac.nz/index.php/see-more-stories-here/150-redrawing-the-polynesian-trian.. Redrawing the Polynesian Triangle: Did Polynesian settlement extend to South America?]&amp;quot;, bei: [http://osms.otago.ac.nz/ Otago School of Medical Sciences] (alle abgerufen: 06.04.2013) --- sowie bei ''Atlantisforschung.de'': [[William R. Corliss]], &amp;quot;[[Das China-Syndrom der Archäologie]]&amp;quot; --- Derselbe, &amp;quot;[[Japaner im alten Mexiko?]]&amp;quot; --- &amp;quot;[[Peñon Woman III|Peñon Woman III - Eine Uramerikanerin aus dem Pazifikraum]]&amp;quot; ([[Das Team|red]])&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch transatlantischen &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu aktuell: [http://de.wikipedia.org/wiki/Dominique_G%C3%B6rlitz Dominique Görlitz], &amp;quot;[[Prähistorische Ausbreitungsmechanismen transatlantisch verbreiteter Kulturpflanzen]]&amp;quot;, (Dissertation), Gotha, 1. Aufl. 18.07.2012 --- sowie bei ''Atlantisforschung.de'' die Sektion: [[Präkolumbische, transatlantische Kontakte]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Früh-Kontakten 'Wasser auf die Mühlen' moderner Diffusionisten, und das während '''Gladwins''' später Schaffensperiode als unumstößlich geltende [[Isolationismus]]-Dogma ist längst ins Trudeln geraten. Diese Entwicklung in Richtung auf einen erneuten [http://de.wikipedia.org/wiki/Paradigmenwechsel Paradigmenwechsel] in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Altamerikanistik Altamerikanistik] (und damit auch in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie Ethnologie] bzw. [[Paläo-Anthropologie und Atlantisforschung|Anthropologie]]) hätte er sicherlich mit großer Freude zur Kenntnis genommen.&amp;#160; &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Solche nonkonformen Überlegungen '''Gladwins''' mögen Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts, also während der Blütezeit des [[Isolationismus]], 'häretisch' gewesen sein;; heute, mehr als ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod, könnten er und seine &amp;quot;''fragwürdigen Theorien''&amp;quot; möglicherweise zumindest in Teilen bald rehabilitiert werden. Immerhin liefern neue Erkenntnisse zu transozeanischen, also transpazifischen &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.B.: '''Tupuola Terry Tavita''', &amp;quot;[http://www.savalinews.com/2012/03/20/did-polynesians-settle-in-south-america/ Did Polynesians settle in South America?]&amp;quot;, bei: [http://www.savalinews.com/ Savali Newspaper (online)], 20. März 2012 --- '''K. Kris Hirst''', &amp;quot;[http://archaeology.about.com/b/2010/04/25/polynesian-seafaring-to-the-american-continents.htm Polynesian Seafaring to the American Continents]&amp;quot;, bei: About.com Archaeology, 25. April 2010 --- '''Anonymus''', &amp;quot;[http://osms.otago.ac.nz/index.php/see-more-stories-here/150-redrawing-the-polynesian-trian.. Redrawing the Polynesian Triangle: Did Polynesian settlement extend to South America?]&amp;quot;, bei: [http://osms.otago.ac.nz/ Otago School of Medical Sciences] &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;--- '''David Epstein''', &amp;quot;[http://discovermagazine.com/2005/jan/first-americans-from-australia#.UWJPtVferJw 28: First Americans May Have Come From Australia]&amp;quot;, bei: DISCOVER, 02.01.2005 &lt;/ins&gt;(alle abgerufen: 06.04.2013) --- sowie bei ''Atlantisforschung.de'': [[William R. Corliss]], &amp;quot;[[Das China-Syndrom der Archäologie]]&amp;quot; --- Derselbe, &amp;quot;[[Japaner im alten Mexiko?]]&amp;quot; --- &amp;quot;[[Peñon Woman III|Peñon Woman III - Eine Uramerikanerin aus dem Pazifikraum]]&amp;quot; ([[Das Team|red]])&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch transatlantischen &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu aktuell: [http://de.wikipedia.org/wiki/Dominique_G%C3%B6rlitz Dominique Görlitz], &amp;quot;[[Prähistorische Ausbreitungsmechanismen transatlantisch verbreiteter Kulturpflanzen]]&amp;quot;, (Dissertation), Gotha, 1. Aufl. 18.07.2012 --- sowie bei ''Atlantisforschung.de'' die Sektion: [[Präkolumbische, transatlantische Kontakte]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Früh-Kontakten 'Wasser auf die Mühlen' moderner Diffusionisten, und das während '''Gladwins''' später Schaffensperiode als unumstößlich geltende [[Isolationismus]]-Dogma ist längst ins Trudeln geraten. 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		<author><name>Bb</name></author>
		
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Gladwin]' sogar mehrmals auf '''Gladwins''' Fähigkeit zur Selbstkritik und seine Bereitschaft hingewiesen, fehlerhafte Annahmen seinerseits einzugestehen und vor dem Hintergrund neuer Erknntnisse zu korrigieren - eine Eigenschaft, die längst nicht alle seine KollegInnen für sich in Anspruch nehmen konnten und können!&amp;lt;/ref&amp;gt;, schließlich auch als eine Art [http://de.wikipedia.org/wiki/Nestbeschmutzer Nestbeschmutzer], da er bezüglich der von ihm erkannten Mißstände in der ''scientific community'' kein Blatt vor den Mund zu nehmen pflegte. Dass er seine 'Kollegenschelte' gerne auch ironisch-spöttisch vorbrachte, trug sicher ebenfalls zu der herzlichen Antipathie bei, die ihm seine Kontrahenten aus dem Lager der '[[Isolationismus|Isolationisten]]' entgegen brachten. Als Paradebeispiel für seine bisweilen beißend scharfzüngige Kritik am akademischen Mainsteam darf sein wohl bekanntestes Werk &amp;quot;Men out of Asia&amp;quot; '''(Abb. 3)''' gelten. In diesem - bewusst nicht als wissenschaftliche Publikation im engeren Sinne konzipierten, sondern mehr oder weniger in Romanform gestalteten und an ein breiteres Publikum gerichteten - Opus attackierte '''Gladwin''' nicht nur die von ihm als '[[Phuddy Duddy|Phuddy Duddies]]' bezeichneten Schmalspur-Archäologen und -Anthropologen sowie ihre kontraproduktive Rolle im Erkenntnisprozess, sondern er präsentierte auch noch einmal allgemeinverständlich sein Modell der, vor allem aus [[Asien]] bzw. via Pazifik ankommenden, &amp;quot;''multitudinous migrations''&amp;quot;. So erreichten beispielsweise, nach '''Gladwin''', in prähistorischer Zeit alleine Vertreter dreier verschiedener 'schwarzer' Ethnien (in der damals allgemein üblichen Sprachregelung: &amp;quot;''Rassen''&amp;quot;) den amerikanischen Doppelkontinent: Pygmäen, Australoide und Schwarzafrikaner, deren erste Welle über die Pazifik-Route anlangte. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: [[Paul A. Barton]], [[Ägypten als schwarz-afrikanisches Kaiserreich]] (unter: Weiterführende Literatur), bei ''Atlantisforschung.de''&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem fasste er auch Amerika-Fahrten mediterraner Völker ins Auge &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://encyclopedia2.thefreedictionary.com/Gladwin,+Harold+S. Gladwin, Harold S.], bei: [http://www.thefreedictionary.com/ THE FREE DICTIONARY BY FARLEX]&amp;lt;/ref&amp;gt;, denen er offenbar aber geringere Bedeutung beimaß.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem galt '''Gladwin''', der sowohl die eigenen Arbeiten als auch die seiner Kollegen stets kritisch-reflektiv hinterfragte &amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: In der englischsprachigen Wikipedia wird im Lemma '[http://en.wikipedia.org/wiki/Harold_S._Gladwin Harold S. Gladwin]' sogar mehrmals auf '''Gladwins''' Fähigkeit zur Selbstkritik und seine Bereitschaft hingewiesen, fehlerhafte Annahmen seinerseits einzugestehen und vor dem Hintergrund neuer Erknntnisse zu korrigieren - eine Eigenschaft, die längst nicht alle seine KollegInnen für sich in Anspruch nehmen konnten und können!&amp;lt;/ref&amp;gt;, schließlich auch als eine Art [http://de.wikipedia.org/wiki/Nestbeschmutzer Nestbeschmutzer], da er bezüglich der von ihm erkannten Mißstände in der ''scientific community'' kein Blatt vor den Mund zu nehmen pflegte. Dass er seine 'Kollegenschelte' gerne auch ironisch-spöttisch vorbrachte, trug sicher ebenfalls zu der herzlichen Antipathie bei, die ihm seine Kontrahenten aus dem Lager der '[[Isolationismus|Isolationisten]]' entgegen brachten. Als Paradebeispiel für seine bisweilen beißend scharfzüngige Kritik am akademischen Mainsteam darf sein wohl bekanntestes Werk &amp;quot;Men out of Asia&amp;quot; '''(Abb. 3)''' gelten. In diesem - bewusst nicht als wissenschaftliche Publikation im engeren Sinne konzipierten, sondern mehr oder weniger in Romanform gestalteten und an ein breiteres Publikum gerichteten - Opus attackierte '''Gladwin''' nicht nur die von ihm als '[[Phuddy Duddy|Phuddy Duddies]]' bezeichneten Schmalspur-Archäologen und -Anthropologen sowie ihre kontraproduktive Rolle im Erkenntnisprozess, sondern er präsentierte auch noch einmal allgemeinverständlich sein Modell der, vor allem aus [[Asien]] bzw. via Pazifik ankommenden, &amp;quot;''multitudinous migrations''&amp;quot;. So erreichten beispielsweise, nach '''Gladwin''', in prähistorischer Zeit alleine Vertreter dreier verschiedener 'schwarzer' Ethnien (in der damals allgemein üblichen Sprachregelung: &amp;quot;''Rassen''&amp;quot;) den amerikanischen Doppelkontinent: Pygmäen, Australoide und Schwarzafrikaner, deren erste Welle über die Pazifik-Route anlangte. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: [[Paul A. 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		<title>Bb am 7. April 2013 um 02:45 Uhr</title>
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Gladwin''' ein entschiedener Verfechter des [[Diffusionismus]] war. &amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Dieses Verschweigen diffusionistischer Positionen wissenschaftlicher 'Hochkaräter' der [http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie Ethnologie]/[[Paläo-Anthropologie und Atlantisforschung|Anthropologie]] und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Altamerikanistik Altamerikanistik] ist offenbar als Bestandteil einer Politik des ''[http://de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera divide et impera]'' von Verfechtern der noch heute dominanten '[[Isolationismus|isolationistischen]]' Richtung innerhalb dieser Einzelwissenschaften zu betrachten. Während solchen ForscherInnen, die nicht dem etablierten Wissenschaftsbetrieb angehören, zumeist ohne Umschweife und lautstark der Vorwurf des angeblichen &amp;quot;Hyperdiffusionismus&amp;quot; oder &amp;quot;extremen Diffusionismus&amp;quot; gemacht wird, vermeidet man dagegen in Publikationen des wissenschaftlichen Mainstreams tunlichst jeden Hinweis darauf, dass entsprechende (diffusionistische) Positionen, Thesen und Forschungsergebnisse zumindest vereinzelt auch von rennomierten 'Größen' aus den eigenen Reihen vertreten und publiziert wurden. So muss bei Laien und jungen [[Fachwissenschaft]]lern, welche die Geschichte ihrer Disziplinen nur aus vorsortierter (mithin: 'gesäuberter'!) Literatur kennen, der Eindruck entstehen, die Annahme [[präkolumbisch]]er, interkontinentaler Kultur-Diffusion nach Amerika hinein stelle in jüngerer Zeit ausschließlich eine 'fixe Idee' von inkompetenten Außenseitern und 'Spinnern' dar, und sei somit wissenschaftlich nicht ernst zu nehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Gründe dafür zu verstehen, ist ein kurzer, wissenschaftsgeschichtlicher Rückblick notwendig:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Während das Ehepaar '''Gladwin''' heute üblicherweise für seine Pionierarbeit und fachlichen Innovationen hoch gelobt wird &amp;lt;ref&amp;gt;So heißt es etwa in der eglischsprachigen Wikipedia - unter &amp;quot;[http://en.wikipedia.org/wiki/Harold_S._Gladwin Harold S. 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Gladwin''' ein entschiedener Verfechter des [[Diffusionismus]] war. &amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Dieses Verschweigen diffusionistischer Positionen wissenschaftlicher 'Hochkaräter' der [http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie Ethnologie]/[[Paläo-Anthropologie und Atlantisforschung|Anthropologie]] und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Altamerikanistik Altamerikanistik] ist offenbar als Bestandteil einer Politik des ''[http://de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera divide et impera]'' von Verfechtern der noch heute dominanten '[[Isolationismus|isolationistischen]]' Richtung innerhalb dieser Einzelwissenschaften zu betrachten. Während solchen ForscherInnen, die nicht dem etablierten Wissenschaftsbetrieb angehören, zumeist ohne Umschweife und lautstark der Vorwurf des angeblichen &amp;quot;Hyperdiffusionismus&amp;quot; oder &amp;quot;extremen Diffusionismus&amp;quot; gemacht wird, vermeidet man dagegen in Publikationen des wissenschaftlichen Mainstreams tunlichst jeden Hinweis darauf, dass entsprechende (diffusionistische) Positionen, Thesen und Forschungsergebnisse zumindest vereinzelt auch von rennomierten 'Größen' aus den eigenen Reihen vertreten und publiziert wurden. So muss bei Laien und jungen [[Fachwissenschaft]]lern, welche die Geschichte ihrer Disziplinen nur aus vorsortierter (mithin: 'gesäuberter'!) 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		<author><name>Bb</name></author>
		
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		<title>Bb: Die Seite wurde neu angelegt: ===Ein Forscherportrait===  '''Leben und Werk'''  (red) '''Harold Sterling Gladwin''' (1883–1983) &lt;ref&gt;Quelle: [http://www.azmnh.org/arch/explorer.aspx O...</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: ===Ein Forscherportrait===  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Das_Team&quot; title=&quot;Das Team&quot;&gt;red&lt;/a&gt;) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harold Sterling Gladwin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1883–1983) &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://www.azmnh.org/arch/explorer.aspx O...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;===Ein Forscherportrait===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Leben und Werk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
([[Das Team|red]]) '''Harold Sterling Gladwin''' (1883–1983) &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://www.azmnh.org/arch/explorer.aspx Old Explorer], bei: [http://www.azmnh.org/Default.aspx The Official Website of the ARIZONA MUSEUM OF NATURAL HISTORY] --- Siehe auch: Haury, E. W., and J. J. Reid, 'Harold Sterling Gladwin, 1883-1983'. Kiva 50 (1985), S. 271-283&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein in New York City geborener, US-amerikanischer Archäologe und Anthroploge, der zu den streitbarsten Verfechtern des modernen [[Diffusionismus]] im 20. Jahrhunderst zählt, und mit Sarkasmus und beißendem Spott auf den rigiden [[Isolationismus]] des [[fachwissenschaft]]lichen Mainstreams seiner Zeit reagierte. In diesem Zusammenhang prägte er auch den ironischen Begriff '[[Phuddy Duddy]]'. &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [[David Hatcher Childress]], &amp;quot;[http://books.google.de/books?id=Vcm8JCzpTfcC&amp;amp;dq=Phuddy+Duddy&amp;amp;source=gbs_navlinks_s Pirates and the Lost Templar Fleet: The Secret Naval War Between the Knights Templar and the Vatican]&amp;quot;, Adventures Unlimited Press, 2003, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl '''Gladwin''' sich mit dieser Haltung - und mit seiner These asiatischer Migrationen ins [[präkolumbisch]]e Amerika - in Kollegenkreisen alles andere als beliebt machte, gilt er in der Retrospektive als einer der besonders verdienstvollen Pioniere archäologischer Erforschung des Südwestens der heutigen USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Harold S. Gladwin.png]]&amp;lt;br&amp;gt;'''Abb. 1''' Harold S. Gladwin in Gila Pueblo &amp;lt;br&amp;gt;(Foto: Arizona Museum of Natural History)&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem '''Gladwin''' in jüngeren Jahren (zwischen 1908 und 1922) in seiner Heimatstadt als Börsenmakler ein beträchtliches Vermögen erworben hatte, wandte er er sich ganz der wissenschaftlichen Forschung zu. 1922 übersiedelte er nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Kalifornien Kalifornien], wo er für das [http://www.sbnature.org/ Santa Barbara Museum of Natural History] zu arbeiten begann. Zunächst befasste er sich mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Entomologie Entomologie], insbesondere mit Mutationen bei Schmetterlingen, doch schon bald entwickelte er ein immer stärkeres Interesse an altamerikanischer Archäologie. Nachdem er sich 1924 mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Kidder Alfred V. Kidder] angefreundet hatte, einer herausragenden Forscherpersönlichkeit der frühen  Archäologie der südwestlichen Vereinigten Staaten, konzentierte '''Gladwin''' sich ganz auf dieses Forschungsgebiet. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: '''Tim Murray''', “Harold Sterling Gladwin&amp;quot;, in: Encyclopedia of Archaeology. ABC CLIO, Santa Barbara, California, 2001, S.588.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in dieser Frühen Phase seiner archäologischen Forschungen zeigte '''Gladwin''' ein besonderes Interesse für (Keramik-)Scherben und andere Abfälle auf archäologischen Fundstätten, und nicht zuletzt mittels ihrer vergleichenden Analyse begann er vor dem Hintergrund seiner Ausgrabungen von 1927 bei [http://de.wikipedia.org/wiki/Casa_Grande_%28Arizona%29 Casa Grande] in Arizona (heute: [http://de.wikipedia.org/wiki/Casa_Grande_Ruins_National_Monument Casa Grande Ruins National Monument]) '''(Abb. 2)''' seine Theorien über die Geschichte des Volkes der [http://de.wikipedia.org/wiki/Hohokam-Kultur Hohokam] &amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Die Bezeichnung 'Hohokam' stammt, laut deutschsprachiger Wikipedia, aus der [http://de.wikipedia.org/wiki/Pima Pima]-Sprache. Sie bedeutet in etwa: &amp;quot;''Diejenigen, die verschwunden sind''&amp;quot; (wörtl.: &amp;quot;''aufgebraucht, nicht mehr benutzbar''&amp;quot;). In den archäologischen Sprachgebrauch eingeführt hat sie, wie das ARIZONA MUSEUM OF NATURAL HISTORY auf seinen Webseiten (unter: [http://www.azmnh.org/arch/explorer.aspx Old Explorer]) bemerkt, '''Harold S. Gladwin'''. &amp;lt;/ref&amp;gt; zu entwickeln. '''Gladwins''' Ausgrabungen im südlichen Arizona trugen wesentlich dazu bei, das Interesse der [[Fachwissenschaft]]ler an den alten Kulturen dieser Region zu erneuern, welche seit den Feldstudien von [http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Hamilton_Cushing Frank H. Cushing] (1857-1900) im späten 19. Jahrhundert wieder weitgehend in Vergessenheit geraten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Casa grande construction.jpg|thumb|'''Abb. 2''' Die archäologische Fundstätte von Casa Grande, Arizona, zu deren frühen Ausgräbern Harold S. Gladwin 1927 gehörte.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 gründete '''Harold S. Gladwin''' gemeinsam mit seiner Forschungspartnerin und späteren Ehefrau '''Winifred MacMurdy''' die [http://en.wikipedia.org/wiki/Gila_Pueblo_Archaeological_Foundation Gila Pueblo Archaeological Foundation] &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: '''Haury, Emil W.''' (Hrsg.: '''J. Jefferson Reid''' und '''David E. Doyel'''), ''Emil Haury's Prehistory of the American Southwest'', Tucson &amp;amp; London (The University of Arizona Press), 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; am Ort eines alten [http://de.wikipedia.org/wiki/Pueblo_%28Siedlung%29 Pueblos], das die beiden gemeinsam ausgegraben hatten. Vom Sitz dieser Stiftung aus, die der Förderung archäologischer Forschungen im amerikanischen Südwesten und angrenzenden Gebieten gewidmet war, unternahmen sie während der folgenden mehr als zwanzig Jahre zahlreiche wissenschaftliche Exkursionen in diesem Großraum, bei denen es ihnen vor allem um die Erforschung der Ursprünge der dort beheimateten prähistorischen Völkerschaften bzw. Kulturen ging. Neben zahleichen anderen Örtlichkeiten in Arizona, New Mexico, Colorado und Texas gehören zu ihren wichtigsten Grabungsstätten dieser Periode vor allem Snaketown bei Phoenix, [http://de.wikipedia.org/wiki/Casa_Grande_Ruins_National_Monument Casa Grande], Flagstaff und [[Alle Wege führen ... in den Chaco-Canyon|Chaco Canyon]]. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: '''Tim Murray''': ''op. cit.'' (2001), S. 588&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf dieser zahlreichen Unternehmungen entwickelten die '''Gladwins''' auch eine neue Methode zur Bestimmung von Kulturen (orig.: “''method for designation of cultures''&amp;quot;), welche auch die vergleichende Untersuchung linguistischer “Bestände” (orig.: &amp;quot;''stocks''&amp;quot;) heutiger Bewohner dieses Gebiets mittels einer Systematik von Stammwurzeln, Verzweigungen, zeitlicher Phasen und Bezeichnungen beinhaltete, wobei diese sprachlichen &amp;quot;Bestände&amp;quot; der Gegenwart mit den archäologischen Funden zur Erstellung eines Gesamtbildes der Kulturen des [[präkolumbisch]]en Südwestens in Beziehung gebracht wurden. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: '''Harold S. Gladwin''' und '''Winifred Gladwin''', “A Method for Designation of Cultures and Their Variation”, Medallion Papers. Lancaster Press, Inc., Lancaster, PA, 1934, S. 1-10&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Berichte der ''Gila Pueblo Archaeological Foundation'' aus dieser Zeit (1928-1950) werden von den [http://www.statemuseum.arizona.edu/library/ Arizona State Museum Library &amp;amp; Archives] aufbewahrt und sind auch online zugänglich. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: [http://www.azarchivesonline.org/xtf/view?docId=ead/asm/MS15.xml;query=;brand=default Gila Pueblo Foundation Papers, 1928-1950], bei: Arizona Archives Online (abgerufen: 06.04.2013&amp;lt;/ref&amp;gt; 1951 übereigneten '''Paul S.''' und '''Winifred Gladwin''' die Stiftung und deren Einrichtungen schließlich an die [http://de.wikipedia.org/wiki/University_of_Arizona University of Arizona]. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: '''Tim Murray''', ''op. cit.'' (2001), S. 588&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach konzentrierte '''Harold S. Gladwin''' sich vor allem auf die Publikation von Papieren und Büchern zu diversen archäologischen Themen von Bedeutung, wie der Altersbestimmung mittels [http://de.wikipedia.org/wiki/Baumringanalyse Dendrochronologie] (Baumring-Datierung) &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.B.: '''Harold Sterling Gladwin''', “Tree Ring Analysis: Problems of Dating”, in: Medallion Papers. Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1946: pp.1-21 --- sowie: Ders., “Tree Ring Analysis: Tree-rings and Droughts”, Medallion Papers, Gila Pueblo, Globe, Arizona, 1952, S. 1-33.&amp;lt;/ref&amp;gt;, den östlichen Zweig der [http://www.beloit.edu/logan_online/exhibitions/virtual_exhibitions/north_america/southwest/hohokam/sacaton.php Red-On-Buff Kultur] &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: '''Harold S.''' und '''Winifred Gladwin''', “The Eastern Range of the Red-On-Buff Culture”, Medallion Papers, Gila Pueblo, Globe, Arizona, 1935, S. 1-277&amp;lt;/ref&amp;gt;, Analyse und Bewertung der Flagstaff-Kultur &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: '''Harold Sterling Gladwin''', “A Review and Analysis of the Flagstaff Culture”, Medallion Papers, Gila Pueblo, Globe, Arizona, 1943, S. 1-69 --- zur archäologischen Erforschung des Gebiets von Flagstaff, Arizona, siehe online auch: '''Harold S. Colton''' (Director Emeritus, Museum of Northern Arizona, Flagstaff, Arizona), [http://nmgs.nmt.edu/publications/guidebooks/downloads/13/13_p0171_p0172.pdf ARCHAEOLOGY OF THE FLAGSTAFF AREA], aus: NEW MEXICO GEOLOGICAL SOCIETY - THIRTEENTH FIELD CONFERENCE, S. 171 (PDF-Datei, 523,8 KB; abgerufen: 06.04.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Ergebnisse der Grabungen bei Snaketown und die materielle Kultur der einstigen Bewohner dieser Örtlichkeit &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: '''Harold S.''' und '''Winifred Gladwin''', '''Haury''' und '''Sayles''', “Excavations at Snaketown: Material Culture”, in: Medallion Papers, Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1938, S. 1-289.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie zu den Grabungen von White Mound und bei [http://en.wikipedia.org/wiki/Red_Mesa,_Arizona Red Mesa]. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: '''Harold Sterling Gladwin''', “The Chaco Branch Excavations at White Mound and in the Red Mesa Valley”, Medallion Papers. Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1945, S.. 1-152&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Harold S. Gladwin und der Diffusionismus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Men out of Asia.jpg|thumb|'''Abb. 3''' Das Titelblatt von Harold S. Gladwins wohl bekanntestem Werk, das im Jahr 1947 erschien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Ehepaar '''Gladwin''' heute in der Retrospektive üblicherweise für seine Pionierarbeit und fachlichen Innovationen hoch gelobt wird &amp;lt;ref&amp;gt;So heißt es etwa in der eglischsprachigen Wikipedia - unter &amp;quot;[http://en.wikipedia.org/wiki/Harold_S._Gladwin Harold S. Gladwin]&amp;quot; - über sie: &amp;quot;''From their work throughout the Southwestern United States, the Gladwins introduced new information and archaeological techniques into the scientific community that may have gone undiscovered for years.''&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt;, verschweigt man in posthumen Würdigungen geflissentlich die Tatsache, dass zumindest '''Harold S. Gladwin''' ein entschiedener Verfechter des [[Diffusionismus]] war. &amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Dieses Verschweigen diffusionistischer Positionen wissenschaftlicher 'Hochkaräter' der [http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie Ethnologie]/[[Paläo-Anthropologie und Atlantisforschung|Anthropologie]] und der [http://de.wikipedia.org/wiki/Altamerikanistik Altamerikanistik] ist offenbar als Bestandteil einer Politik des ''[http://de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera divide et impera]'' von Verfechtern der noch heute dominanten '[[Isolationismus|isolationistischen]]' Richtung innerhalb dieser Einzelwissenschaften zu betrachten. Während solchen ForscherInnen, die nicht dem etablierten Wissenschaftsbetrieb angehören, zumeist ohne Umschweife und lautstark der Vorwurf des angeblichen &amp;quot;Hyperdiffusionismus&amp;quot; oder &amp;quot;extremen Diffusionismus&amp;quot; gemacht wird, vermeidet man dagegen in Publikationen des wissenschaftlichen Mainstreams tunlichst jeden Hinweis darauf, dass entsprechende (diffusionistische) Positionen, Thesen und Forschungsergebnisse zumindest vereinzelt auch von rennomierten 'Größen' aus den eigenen Reihen vertreten und publiziert wurden. So muss bei Laien und jungen [[Fachwissenschaft]]lern, welche die Geschichte ihrer Disziplinen nur aus vorsortierter (mithin: 'gesäuberter'!) Literatur kennen, der Eindruck entstehen, die Annahme [[präkolumbisch]]er, interkontinentaler Kultur-Diffusion nach Amerika hinein stelle in jüngerer Zeit ausschließlich eine 'fixe Idee' von inkompetenten Außenseitern und 'Spinnern' dar, und sei somit wissenschaftlich nicht ernst zu nehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Gründe dafür zu verstehen, ist ein kurzer, wissenschaftsgeschichtlicher Rückblick notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 1930er Jahren endete ein, damals bereits seit fast zwei Dekaden zwischen Wissenschaftlern der involvierten Disziplinen - vor allem in den USA - geführter, erbitterter Gelehrtenstreit über die Frage, ob es seit der vermuteten, 'steinzeitlichen' Erstbesiedlung des amerikanischen Doppelkontinents auch kulturelle Einflüsse durch 'Zugereiste' von anderen Kontinenten gegeben habe; eine Sichtweise, die in aller Regel von Anhängern des [[Diffusionismus]] vertreten wurde. Bereits 1925 hatte jedoch [http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Boas Franz Boas] (1858-1942), der wohl einflussreichste US-Anthropologe seiner Zeit, erklärt: &amp;quot;''Die Diffusion'' [als Modell zur Erklärung kultureller Entwicklung; d. Red.] ''ist erledigt''&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: '''Michael Arbuthnot''', &amp;quot;[[Geschichte des Niedergangs der Diffusions- und Migrations-Theorien]]&amp;quot;, bei ''Atlantisforschung.de''&amp;lt;/ref&amp;gt; - und in den folgenden Jahren wurden diffusionistische Denk- und Studienansätze sowie auf ihnen beruhende Forschungsergebnisse mehr und mehr zu einer außenseiterischen Angelegenheit, bis sie schließlich in den 1940ern als &amp;quot;''veraltet''&amp;quot;, &amp;quot;''widerlegt''&amp;quot;, &amp;quot;''eurozentrisch''&amp;quot; usw. galten. Von nun an wagten es in den USA nur noch wenige, herausragende und genügend etablierte (d.h. beruflich fest 'im Sattel sitzende') Forscherpersönlichkeiten (z.B. [[Gordon F. Ekholm]], [http://www.aag.org/cs/membership/tributes_memorials/a-f/carter_george_f George F. Carter] oder [[Cyrus H. Gordon]]) anderslautende Positionen zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An besagtem Streit beteiligte sich - zumindest gegen Ende der Debatte in den späten 1930ern - auch '''Harold S. Gladwin''' &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.B.: '''Harold S. Gladwin''', &amp;quot;Independent Invention versus Diffusion&amp;quot;, in: American Antiquity 3.2 (1937), S. 156-160&amp;lt;/ref&amp;gt;, für den es außer Frage stand, dass die altamerikanischen Kulturen nicht ausschließlich ein Ergebnis evolutionärer Veränderungen auf Basis einer singulären, gegen Ende der jüngsten Eiszeit via Bering-Landbrücke aus Sibirien immigrierten, Ur-Population von Jägern und Sammlern darstellen konnten. Vielmehr betrachtete er sie als kulturelles Amalgam und Resultat von &amp;quot;''multitudinous migrations''&amp;quot; (&amp;quot;''zahlreiche''&amp;quot; - oder auch &amp;quot;''zahllose Migrationen''&amp;quot;), wie er es nannte &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://encyclopedia2.thefreedictionary.com/Gladwin,+Harold+S. Gladwin, Harold S.], bei: [http://www.thefreedictionary.com/ THE FREE DICTIONARY BY FARLEX]&amp;lt;/ref&amp;gt;, durch Besucher und Einwanderer von anderen Kontinenten. Mit solchen, nun angeblich &amp;quot;''fragwürdigen''&amp;quot;, Theorien (orig.: &amp;quot;''questionable theories''&amp;quot;) &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; schwamm '''Gladwin''' bewusst 'gegen den Strom' und nahm es in Kauf, dass er damit &amp;quot;''den Respekt vieler professioneller Amerikanisten verlor.''&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: ebd.; Übersetzung ins Deutsche durch ''Atlantisforschung.de''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ABOA III am Wind (klein).jpg|thumb|'''Abb. 3''' Die Ergebnisse jüngerer Forschungen, wie die ABORA-Expeditionen von Dominique Görlitz ''et al.'' sind geeignet, Gladwins diffusionistisch geprägte Vorstellungen zur Prähistorie Amerikas im Grundsatz zu bestätigen (Foto: Die ABORA III auf dem Atlantik)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem galt '''Gladwin''', der sowohl die eigenen Arbeiten als auch die seiner Kollegen stets kritisch-reflektiv hinterfragte &amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: In der englischsprachigen Wikipedia wird im Lemma '[http://en.wikipedia.org/wiki/Harold_S._Gladwin Harold S. Gladwin]' sogar mehrmals auf '''Gladwins''' Fähigkeit zur Selbstkritik und seine Bereitschaft hingewiesen, fehlerhafte Annahmen seinerseits einzugestehen und vor dem Hintergrund neuer Erknntnisse zu korrigieren - eine Eigenschaft, die längst nicht alle seine KollegInnen für sich in Anspruch nehmen konnten und können!&amp;lt;/ref&amp;gt;, schließlich auch als eine Art [http://de.wikipedia.org/wiki/Nestbeschmutzer Nestbeschmutzer], da er bezüglich der von ihm erkannten Mißstände in der ''scientific community'' kein Blatt vor den Mund zu nehmen pflegte. Dass er seine 'Kollegenschelte' gerne auch ironisch-spöttisch vorbrachte, trug sicher ebenfalls zu der herzlichen Antipathie bei, die ihm seine Kontrahenten aus dem Lager der '[[Isolationismus|Isolationisten]]' entgegen brachten. Als Paradebeispiel für seine bisweilen beißend scharfzüngige Kritik am akademischen Mainsteam darf sein wohl bekanntestes Werk &amp;quot;Men out of Asia&amp;quot; '''(Abb. 3)''' gelten. In diesem - bewusst nicht als wissenschaftliche Publikation im engeren Sinne konzipierten, sondern mehr oder weniger in Romanform gestalteten und an ein breiteres Publikum gerichteten - Opus attackierte '''Gladwin''' nicht nur die von ihm als '[[Phuddy Duddy|Phuddy Duddies]]' bezeichneten Schmalspur-Archäologen und -Anthropologen sowie ihre kontraproduktive Rolle im Erkenntnisprozess, sondern er präsentierte auch noch einmal allgemeinverständlich sein Modell der, vor allem aus [[Asien]] bzw. via Pazifik ankommenden, &amp;quot;''multitudinous migrations''&amp;quot;. So erreichten beispielsweise, nach '''Gladwin''', in prähistorischer Zeit alleine Vertreter dreier verschiedener 'schwarzer' Ethnien (in der damals allgemein üblichen Sprachregelung: &amp;quot;''Rassen''&amp;quot;) den amerikanischen Doppelkontinent: Pygmäen, Australoide und Schwarzafrikaner, deren erste Welle über die Pazifik-Route anlangte. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: [[Paul A. Barton]], [[Ägypten als schwarz-afrikanisches Kaiserreich]] (unter: Weiterführende Literatur), bei ''Atlantisforschung.de''&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem fasste er auch Amerika-Fahrten mediterraner Völker ins Auge &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [http://encyclopedia2.thefreedictionary.com/Gladwin,+Harold+S. Gladwin, Harold S.], bei: [http://www.thefreedictionary.com/ THE FREE DICTIONARY BY FARLEX]&amp;lt;/ref&amp;gt;, denen er offenbar aber geringere Bedeutung beimaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche nonkonformen Überlegungen '''Gladwins''' mögen Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts, also während der Blütezeit des [[Isolationismus]], 'häretisch' gewesen sein;; heute, mehr als ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod, könnten er und seine &amp;quot;''fragwürdigen Theorien''&amp;quot; möglicherweise zumindest in Teilen bald rehabilitiert werden. Immerhin liefern neue Erkenntnisse zu transozeanischen, also transpazifischen &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.B.: '''Tupuola Terry Tavita''', &amp;quot;[http://www.savalinews.com/2012/03/20/did-polynesians-settle-in-south-america/ Did Polynesians settle in South America?]&amp;quot;, bei: [http://www.savalinews.com/ Savali Newspaper (online)], 20. März 2012 --- '''K. Kris Hirst''', &amp;quot;[http://archaeology.about.com/b/2010/04/25/polynesian-seafaring-to-the-american-continents.htm Polynesian Seafaring to the American Continents]&amp;quot;, bei: About.com Archaeology, 25. April 2010 --- '''Anonymus''', &amp;quot;[http://osms.otago.ac.nz/index.php/see-more-stories-here/150-redrawing-the-polynesian-trian.. Redrawing the Polynesian Triangle: Did Polynesian settlement extend to South America?]&amp;quot;, bei: [http://osms.otago.ac.nz/ Otago School of Medical Sciences] (alle abgerufen: 06.04.2013) --- sowie bei ''Atlantisforschung.de'': [[William R. Corliss]], &amp;quot;[[Das China-Syndrom der Archäologie]]&amp;quot; --- Derselbe, &amp;quot;[[Japaner im alten Mexiko?]]&amp;quot; --- &amp;quot;[[Peñon Woman III|Peñon Woman III - Eine Uramerikanerin aus dem Pazifikraum]]&amp;quot; ([[Das Team|red]])&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch transatlantischen &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu aktuell: [http://de.wikipedia.org/wiki/Dominique_G%C3%B6rlitz Dominique Görlitz], &amp;quot;[[Prähistorische Ausbreitungsmechanismen transatlantisch verbreiteter Kulturpflanzen]]&amp;quot;, (Dissertation), Gotha, 1. Aufl. 18.07.2012 --- sowie bei ''Atlantisforschung.de'' die Sektion: [[Präkolumbische, transatlantische Kontakte]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Früh-Kontakten 'Wasser auf die Mühlen' moderner Diffusionisten, und das während '''Gladwins''' später Schaffensperiode als unumstößlich geltende [[Isolationismus]]-Dogma ist längst ins Trudeln geraten. Diese Entwicklung in Richtung auf einen erneuten [http://de.wikipedia.org/wiki/Paradigmenwechsel Paradigmenwechsel] in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Altamerikanistik Altamerikanistik] (und damit auch in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie Ethnologie] bzw. [[Paläo-Anthropologie und Atlantisforschung|Anthropologie]]) hätte er sicherlich mit großer Freude zur Kenntnis genommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Publikationen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold S. and Winifred. “A Method for Designation of Cultures and Their Variation.” Medallion Papers. Lancaster Press, Inc., Lancaster, PA; 1934: pp. 1–10.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold S. and Winifred. “A Method for Designation of Cultures and Their Variation.” Medallion Papers. Lancaster Press, Inc., Lancaster, PA; 1934: pp. 1–10.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold S. and Winifred; Haury; and Sayles. “Excavations at Snaketown: Material Culture.” Medallion Papers. Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1938: pp. 1–11.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold Sterling. “Excavations at Snaketown: Reviews and Conclusions.” Medallion Papers. Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1948: pp. 1–5.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold Sterling. “Tree Ring Analysis: Problems of Dating.” Medallion Papers. Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1946: pp. 1–21.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold Sterling. “Tree Ring Analysis: Tree-rings and Droughts.” Medallion Papers. Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1952: pp 1–33.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold S. and Winifred. “The Eastern Range of the Red-On-Buff Culture.” Medallion Papers. Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1935: pp. 1–277.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold Sterling. “A Review and Analysis of the Flagstaff Culture.” Medallion Papers, Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1943: pp. 1–69.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold Sterling. Men Out of Asia. Whittlesey House, New York City; 1947: pp. vii-361.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold S. and Winifred; Haury; and Sayles. “Excavations at Snaketown: Material Culture.” Medallion Papers. Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1938: pp. 1–289.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold Sterling. “The Chaco Branch Excavations at White Mound and in the Red Mesa Valley.” Medallion Papers. Gila Pueblo, Globe, Arizona; 1945: pp. 1–152.&lt;br /&gt;
* Gladwin, Harold Sterling. Men Out of Asia. Whittlesey House, New York City; 1947: pp. vii-361.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anmerkungen und Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorwiegend verwendete Materialien''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://encyclopedia2.thefreedictionary.com/Gladwin,+Harold+S. Gladwin, Harold S.], bei: [http://www.thefreedictionary.com/ THE FREE DICTIONARY BY FARLEX] (abgerufen: 02.04.2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.azmnh.org/arch/explorer.aspx Old Explorer], bei: [http://www.azmnh.org/Default.aspx The Official Website of the ARIZONA MUSEUM OF NATURAL HISTORY] (abgerufen: 02.04.2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://en.wikipedia.org/wiki/Harold_S._Gladwin Harold S. Gladwin], bei: [http://en.wikipedia.org/wiki/Main_Page Wikipedia - The Free Encyclopedia] (abgerufen: 02.04.2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[David Hatcher Childress]], &amp;quot;[http://books.google.de/books?id=Vcm8JCzpTfcC&amp;amp;dq=Phuddy+Duddy&amp;amp;source=gbs_navlinks_s Pirates and the Lost Templar Fleet: The Secret Naval War Between the Knights Templar and the Vatican]&amp;quot;, Adventures Unlimited Press, 2003, S. 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einzel-Verweise''':&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bild-Quellen''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) [http://www.azmnh.org/arch/explorer.aspx Old Explorer], bei: [http://www.azmnh.org/Default.aspx The Official Website of the ARIZONA MUSEUM OF NATURAL HISTORY]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) [http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Martin1971 Martin1971]: [http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Casa_grande_construction.jpg File:Casa grande construction.jpg], bei: [http://commons.wikimedia.org/wiki/Main_Page Wikimedia Commons]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) [http://www.librarything.com/ Library Thing], unter: [http://www.librarything.com/work/2109379 Men Out of Asia by Harold Sterling Gladwin] (Bildbearbeitung durch ''Atlantisforschung.de'') &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) '''Bild-Archiv ''Atlantisforschung.de'''''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bb</name></author>
		
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