Buchbesprechung Frank Schwede: Der Raumfahrt-Schwindel: UFOs und der Schlüssel zum Antigravitationsantrieb
(rmh) Das vorliegende Buch wirft die Frage auf, ob hinter dem UFO-Phänomen tatsächlich außerirdische Raumschiffe oder vielleicht doch eher Aktionen von MK-Ultra und Genforschung stecken, wobei die außerirdische Herkunft nur vorgetäuscht ist. Die These, dass irdische Geheimentwicklungen hinter dem UFO-Phänomen stecken, wird oft stiefmütterlich behandelt, und insofern ist es zu begrüßen, dass ein Buch sich dieser Thematik annimmt. Hier geht der Autor so weit zu sagen, dass auch Sichtungen in der Antike und die in indischen heiligen Überlieferungen beschriebene Vimanas „möglicherweise keine der Götter“ waren und zudem „zweifellos von elektromagnetischen Gravitationsmoren angetrieben“ werden.
Ein echtes UFO sei grundsätzlich von einem Energiefeld umgeben bzw. befinde sich in einer Energiehülle. Diese Gedanken werden gründlich ausgeführt.
Weiter weist der Autor darauf hin, dass neben Jacques Vallée auch der „UFO-Papst“ J. Allen Hynek, davon ausgeht bzw. ausging, dass es fremden Besuchern möglich sei, „durch eine von uns völlig unbekannte Physik gelingt, die Dimensions-Barriere zwischen unserem und einem weiteren in unserer Nähe befindlichen Universum zu durchdringen, was heißen würde, dass es für diese Spezies auch ein Leichtes ist, Zugang zu unserem Bewusstsein zu erlangen“. Tatsächlich ist es nicht allzu bekannt, dass Hynek sich in späteren Jahren von der klassischen ETH-Hypothese ab- und der Interdimensionalen These zuwandte. Schwede spekuliert in diesem Zusammenhang dahingehend, dass „wir möglicherweise nur eine Wiederholung der Geschichte aus einer unserer eigenen Parallelwelt“ zu Gesicht bekommen“.
Weiter findet der Autor Hinweise auf UFOs als eine Tarnung geheimer Antigravitations-Technologie und weist darauf hin, dass bereits zu Beginn der 1920er Jahre wichtige Erkenntnisse zum Bau eines Raumschiffes, das auf den Prinzipien eines Elektrogravitationsantriebs funktioniert, gefunden wurden.
Interessantes weiß der Autor auch über den Roswell-Zwischenfall zu berichten. Er findet Hinweise darauf, dass sowohl das 1947 in Roswell abgestürzte als auch die im gleichen Jahr von Kenneth Arnold beobachteten Objekte keinen außerirdischen Ursprung hatten. Weiter berichtet Schwede ausführlich über die TR-3B.
Schwede thematisiert auch den Aspekt, dass Augenzeugen nach einer UFO-Sichtung spurlos verschwanden.
Weiter setzt sich der Autor mit der Frage auseinander, ob Raumfahrt überhaupt möglich ist, denn es gibt ja Behauptungen, dass dies eben nicht der Fall sei und so etwa die erste bekannte Mondlandung (Apollo 11) in einem Studio gedreht wurde.
Schwede geht auf unfassbare, im Internet zu findende Behauptungen ein, denen zufolge es in Wirklichkeit gar keine künstlichen Satelliten gibt, sondern es sich um ein „Netzwerk aus Ballonen“ handelt, und argumentiert ausführlich und vollkommen überzeugend dagegen.
Schwede zufolge gab die NASA Fotos frei, von denen eines ein „strukturiertes, glühendes rhombisches Objekt direkt über der Mondoberfläche zeigt“. (Apollo 12) Ein anderes zeigt eine „leuchtende Zigarre mit Luken und Lichtern“ (Apollo 13). Beide Aufnahmen sind im Buch abgebildet und im NASA-Foto-Archiv inklusive der Details wie abgebildet zu sehen, auf dem zweiten Bild zeigt sich die „Zigarre“ im Original in einem sehr kräftig leuchtenden Orange.
Schwede berichtet von einer durch Buzz Aldrin während der Apollo-11-Mission erstellten Filmaufnahme, auf der eine merkwürdige Leuchterscheinung, die mit einem seltsamen Geräusch aus dem Radio einherging, zu sehen sei, bevor zwei Objekte zu erkennen seien, die innerhalb der Mondumlaufbahn manövrieren. Die Existenz dieses Filmes wurde von der NASA zunächst bestritten, später jedoch mehr oder weniger gezwungenermaßen bestätigt. Ein Screenshot aus diesem Film ist im Buch abgebildet.
Interessant ist auch der Hinweis, dass die deutsche Bundesregierung in einer nationalen Sicherheitsstrategie erklärt, dass „die deutsche Regierung feststellt, dass die militärische Nutzung des Weltraums für moderne Streitkräfte eine erhebliche Bedeutung gewonnen hat“. Diese Aussage stammt tatsächlich von der Webseite der Bundeswehr.
Der Autor stellt ebenfalls fest, dass Europa einschließlich Großbritannien einen „Weltraumkrieg“ gegen Russland und China verlieren würden.
Im Epilog stellen sowohl der Autor als auch der Herausgeber (letzterer mit extrem deutlichen Worten) unmissverständlich fest, dass – im Gegensatz zu den unhaltbaren Annahmen der „Flacherdler“ – es sowohl Weltraum als auch Weltraumfahrt tatsächlich gibt.
Dieses ausgesprochen gute Buch nur mit „empfehlenswert“ zu kennzeichnen, wäre eine starke Untertreibung!
Das Buch ist beispielsweise hier erhältlich.